Erstansprache

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Die Erstansprache von Kandidaten auf eine Vakanz erfolgt mit der Direktsuche durch Active Sourcing oder Executive Search. Dabei wird das Ziel verfolgt, passiv suchende Kandidaten, ca. 70% des Arbeitsmarktes zu finden. Demzufolge sind ca. 30% aller Arbeitnehmer aktiv suchend und werden vorwiegend über eine Stellenanzeige gewonnen. Aufgrund der Erstansprache wird der Kontakt zu einem Kandidaten aufgenommen. Folglich nur jene Kandidaten, die über den vorher stattgefundenen Ident für die Stellenbesetzung als geeignet erscheinen.

Qualität der Erstansprache

Die Qualität des Erstkontakts entscheidet mit darüber, ob das Interesse des Kandidaten für die Vakanz geweckt werden kann. Folglich, je besser der Personalberater oder Headhunter die Vorzüge der Position aus dem Briefing herausstellen kann, desto eher wird es gelingen, den Kandidaten für ein Interview zu gewinnen.

Erstansprache über Active Sourcing

Für den Ident und die Erstansprache über Active Sourcing werden vorwiegend Business-Netzwerke, wie Xing oder LinkedIn, vom Personalberater genutzt. Grundsätzlich stehen nur jene Kandidaten zur Verfügung, die ihr Profil und berufliche Eckdaten veröffentlicht haben und auf eine Kontaktanfrage reagieren. Beispielsweise sind bei Xing oder LinkedIn ca. 30% aller Erwerbstätigen in Deutschland vertreten.

Resonanz der Erstansprache bei Active Sourcing

Dabei erfolgt der Prozess Dabei erfolgt der Prozess im Active Sourcing zweistufig und die Hürden für einen persönlichen Dialog sind höher. Kandidaten erhalten zunächst direkt über das Netzwerk oder per E-Mail eine Nachricht. Folglich hängt die Antwortquote von vielen Faktoren ab. Insofern abhängig von der Position, vom Unternehmen, der beruflichen und privaten Situation des Kandidaten. Dementsprechend bewegen sich übliche Antwortquoten zwischen 30% und 40%. Dabei ist es das Ziel, im Anschluss ein Telefonat und Interview mit interessierten Kandidaten zu führen.

Erstansprache bei Executive Search

Human Resources beauftragen einen Personalberater mit der Erstansprache im Executive Search. Wobei der Erstkontakt der Kandidaten über Executive Search mit Retained Search bereits im ersten Schritt telefonisch am Arbeitsplatz erfolgt. Folglich bei den vom Unternehmen freigegebenen Zielfirmen dessen Kandidaten im Ident mit Research ermittelt wurden.

Resonanz bei Erstansprache im Executive Search

Dabei können Kandidaten in Firmen jeglicher Größe, Branche und Region recherchiert und angesprochen werden. Deshalb unterliegen Kandidaten keinem Limit wie der Verfügbarkeit einer Veröffentlichung von Profilen in sozialen Netzwerken. Dahingegen bleibt Geschäftskontakte der Blacklist außen vor, wie häufig in Garantieregelungen im Executive Search festgehalten. Auf jeden Fall kommen professionell arbeitende Personalberater mit über 95% aller recherchierten Kandidaten ins Gespräch. Im Gegensatz zu Active Sourcing kann sofort ein Dialog aufgebaut werden.

Informationsgehalt bei Erstansprache mit Executive Search

Insoweit werden beim telefonischen Erstkontakt möglichst viele Informationen über den Kandidaten ermittelt. Demzufolge wird festgestellt ob der Kandidat für die Vakanz geeignet ist und ob ein grundsätzliches Wechselinteresse besteht. Der Auftraggeber wird in den meisten Fällen noch nicht genannt.

Longlist und Shortlist

Zuerst werden die Informationen aus der Erstansprache in der Longlist festgehalten. Demzufolge erfolgt mit interessierten und passenden Kandidaten ein Interview. Danach werden mit dem Anforderungsprofil übereinstimmende Kandidaten der Human Resources in einer Shortlist als Vertraulicher Bericht präsentiert.

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