Statusbericht

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Im Statusbericht fassen Headhunter oder Personalberater die erbrachten Leistungen für ihren Kunden, in der Regel Human Resources, zusammen. Daher gibt er Auskunft über den aktuellen Stand im Prozess der Stellenbesetzung.

Genauso informiert der Bericht wie häufig eine Erstansprache durchgeführt wurde und zeigt das Ergebnis. Die Erstansprache und das Interview sind folglich erste Schritte vom Personalberater in Richtung Kandidatenpräsentation.

Statusbericht und Auftragsmodell

Jedoch nicht jeder Auftrag enthält automatisch einen Statusbericht. Beispielsweise gilt bei der Contingency Search eine Kandidatenpräsentation als Nachweis für erbrachte Leistungen. Infolgedessen sind regelmäßige Berichte nicht obligatorisch. Anders ausgedrückt: Ein Honorarmodell, das rein erfolgsorientiert ausgelegt ist, erlaubt dem Personalberater mehr Freiraum. Bei Executive Search hingegen, die auf einem Exklusivauftrag basiert, wird dessen Häufigkeit vertraglich fixiert. Damit stehen Headhunter oder Personalberater in der Pflicht, ihre Leistungen nachzuweisen.

Beispiele für relevante Kennzahlen im Statusbericht

  • Zielfirmen für Ident
  • Zielfirmen mit durchgeführten Ident
  • Telefonisch identifizierte Kandidaten
  • Interesse nach telefonischem Kontakt
  • Absagen inklusive Absagegründe
  • Telefonisch erreicht
  • Telefonisch nicht erreicht
  • Stellen- und Positionsprofil verschickt
  • Bewerbungsunterlagen erhalten
  • Interview mit Personalberater
  • Absagen nach Interview mit Personalberater
  • Präsentation der Kandidaten an Human Resources
  • Absagen nach Kandidatenpräsentation bei Human Resources
  • Interview von Kandidaten mit Human Resources
  • Absagen nach Interview von Kandidaten mit Human Resources

Falls von Human Resources gewünscht, können neben den Nachweisen für die Bereiche Research, Ident, Erstansprache sowie Longlist weitere oder andere Leistungsnachweise erhoben werden. Beispielsweise anonymisierte Informationen der Kandidaten und dem Kontaktverlauf – nach Zielfirmen aufgeschlüsselt.

Frequenz

Grundsätzlich können Reportings unregelmäßig angefertigt werden, also erst, wenn Human Resources diese einfordert. Jedoch vereinbaren Human Resources mit dem Headhunter in den meisten Fällen wöchentliche oder 14-tägige Berichte in Form einer E-Mail. Diese wird einerseits Human Resources und andererseits dem jeweiligen Fachbereich zugeschickt. Außerdem gilt: Statusberichte umfassen kommentierte Zahlen. Zusätzlich können virtuelle Meetings oder Telefonate den Bericht ergänzen.

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Ich bin Thomas Kratzer

Ihr Headhunter und Personalberater. Genauso bin ich Ihr Sparringspartner für Recruiting.

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